News 2025

Kolloquium Straßenbetrieb 2025 mit begleitender Fachausstellung

Bild von Zuhörenden im Audimax KIT ISE
Aufmerksame Zuörende im Audimax beim Kolloquium Straßenbetrieb 2025
Bild von der Siegerehrung der 4. Deutschen Schneepflug-Meisterschaft KIT ISE
Ehrung der Siegerteams der 4. Deutschen Schneepflug-Meisterschaft 2025

Am 23. & 24. September 2025 richtete die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) im Audimax des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wieder das Kolloquium für Straßenbetrieb aus. Das Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen (ISE) unterstützt dieses schon seit vielen Jahren als begleitender Partner vor Ort.
Traditionell findet sich in Karlsruhe alle zwei Jahre die interessierte Fachwelt zusammen, um sich mit Gesprächen und Begegnungen zu vernetzen und die neuesten Entwicklungen im Straßenbetriebsdienst und Straßenwinterdienst zu erfahren.

Am ersten Tag lag hierbei der Fokus auf dem Straßenwinterdienst. Die Tagesleitung übernahm hierbei Ltd. MinRat. Dr.-Ing. Horst Hanke. Nach einem Einführungswort von Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Oeser über die „Bedeutung der Forschung im Straßenbetrieb“ freuten sich die zahlreichen Zuhörer auf die Vorträge von sechs Referenten in den thematischen Gebieten „Neue Winterdienststrategien“, „Einführung der Elektromobilität im Winterdienst“ sowie der „Qualitätssicherung im Winterdienst“.
Als weiterer Tagesordnungspunkt eines gut gefüllten und spannenden Tages wurden unter großem Applaus die Siegerteams der 4. Deutschen Schneepflug-Meisterschaft geehrt.
Ein Get-Together im Foyer des Audimax rundete den ersten Tag des Kolloquiums mit einem gemeinsamen Imbiss und zahlreichen Möglichkeiten zum Austausch ab.

Der zweite Tag des Kolloquiums stand dann ganz im Zeichen des allgemeinen Straßenbetriebs. Prof. Dr.-Ing. Axel Norkauer führte durch die interdisziplinären und interessanten Vorträge, welche sich in die Themengebiete „Nachhaltigkeit“, „Auswirkungen des Klimawandels auf den Straßenbetrieb“ und der „Grünpflege“ einteilen ließen. Auch an diesem Tag gab es in der Mittagspause wieder die wertvolle Möglichkeit zum Networken für die 250 Teilnehmer.

Begleitend zum Kolloquium fand im Foyer des Audimax sowie auf dem Vorplatz wieder eine Fachausstellung statt, zu der 20 Aussteller begrüßt werden konnten. Dies bot interessierten Gästen die Möglichkeit, auch durch kleine Präsentationen der Ausstellenden, sich auf den neuesten Stand der Technik bringen zu lassen sowie die Entwicklungen im Straßenbetrieb zu diskutieren.

Wir bedanken uns sehr bei allen, die zum Gelingen des Kolloquiums und der Fachausstellung beigetragen haben!

Weitere Informationen, z.B. zum Tagungsband, erfahren Sie über die Webseite der FGSV, welche auch auf unserer Veranstaltungsseite hinterlegt ist.

 

Radverkehr: Attraktive und sichere Wege - Kolloquium 2025

Die große Bedeutung des Radverkehrs machte sich auch in diesem Jahr mit einem vollen Hörsaal am KIT bemerkbar.
Bild von Vortrag KIT ISE
Interessante Vorträge beim Kolloquium "Radverkehr: Attraktive und sichere Wege"
Bild von Kaffeepause KIT ISE
Eine Kaffeepause lädt ein zum Unterhalten und Diskutieren

"Radverkehr - Attraktive und sichere Wege" war der Titel des diesjährigen Kolloquiums am ISE, welches am 29.01.2025 stattfand. Dass der Radverkehr eine hohe Bedeutung hat, zeigt sich auch im Kontext des Klimawandels und der Flächenverteilung in der Stadt. Um die Attraktivität für den Radverkehr weiter zu erhöhen, bedarf es neben der objektiven Sicherheitsbetrachtung auch ein subjektiv hohes Sicherheitsempfinden der Verkehrsteilnehmenden. Aus diesem Grund gab es beim diesjährigen Kolloquium einen Mix aus der Betrachtung des Unfallgeschehens, der Bedeutung der subjektiven Sicherheit sowie Beispielen bei der realen Umsetzung von Maßnahmen - mit dem Ziel einer gesamtheitlich sicheren Befahrbarkeit von Verkehrsanlagen für den Radverkehr.

Den ersten Block der Veranstaltung begann Herr Dr.-Ing. J. Emmanuel Bakaba mit den Ergebnissen eines Forschungsprojekts zu schweren Radverkehrsunfällen auf Landstraßen. Hierbei wurde u. A. die Relevanz von Einbiegen-/Kreuzen-Unfällen auf das Unfallgeschehen mit Radverkehrsbeteiligung sichtbar gemacht. Wie man bei der Unfalldatenauswege neue Wege gehen kann und sollte, zeigte Herr Dr.-Ing. Matthias Zimmermann an relevanten Konstellationen von Radverkehrsunfällen. Beruhend auf einem umfangreichen Unfalldatensatz konnten so zum einen verschiedene Beteiligungskonstellationen herausgelesen werden; zum anderen führte dieser zu einer schematische Problematik - der hohen Unfallschwere an Wegquerungen über klassifizierte Straßen ohne Querungsstelle und ohne Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Abgerundet wurde der erste Veranstaltungsblock durch einen Vortrag von Frau Prof. Dr. Claudia Hille, welcher die Bedeutung der subjektiven Sicherheit im Radverkehr umfasste. Sie zeigte dabei auf, dass der Ausbau und die Verbesserung der Radinfrastruktur nur ein Baustein der Radverkehrsförderung ist, es darüber hinaus aber viele persönliche Einflussfaktoren gibt, die berücksichtigt werden müssen.

Nach einer Kaffeepause, die zum Gespräch und zur Diskussion einlud, folgte der zweite Veranstaltungsblock, in dem es um konkrete Maßnahmen in drei unterschiedliche großen Städten in Baden-Württemberg ging.
Herr Tobias de Haën berichtete von der Radverkehrsförderung in Emmendingen. Dabei ging er auf eine optimierte Radverkehrsführung an einer Unterführung sowie der Trennung von Rad- und Fußverkehr an einer Hauptverkehrsstraße ein - und der so nicht unbedingt zu erwartenden Reaktion der Bevölkerung. Von einer Baumaßnahme an einer wichtigen Querspange in Heilbronn berichtete Herr Stefan Muth. Das Zusammenkommen unterschiedlicher Bedarfe von Kfz-, Rad- und ÖPNV-Verkehr, das Vermeiden von weiteren Versiegelungsflächen und die sichere Gestaltung für alle Verkehrsteilnehmenden führte zu einer allumfassend guten Lösung. Den Abschluss der Veranstaltung übernahm Herr Johanno Sauerwein mit der Heidelberger Radstrategie 2030. Mithilfe einer Maßnahmentoolbox soll hier nach Prioritäten und Potenzialen die bestehende Radverkehrsinfrastrukturen verbessert werden.

Wir bedanken uns bei den Referierenden für ihre sehr spannenden Vorträge und Einblicke sowie bei allen Gästen für eine rundum gelungene Veranstaltung!

Alle Informationen zur Veranstaltung sowie das Programmheft und die Foliensätze zu den Vorträgen finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

 

News 2024

Aktuelles aus der Asphaltwelt - Kolloquium Straßenbautechnik

Aktuelles aus der Asphaltwelt KIT ISE
Großes Interesse an aktuellen Themen aus der Asphaltwelt

Am 20.11.2024 fand am ISE auch dieses Jahr ein Kolloquium im Fachbereich Straßenbautechnik statt. Das Thema der Veranstaltung lautete „Aktuelles aus der Asphaltwelt“. Als Moderatorin der Veranstaltung konnte Frau rund 120 Teilnehmende sowie vier Referierende begrüßen.

Zunächst berichtete Herr Dipl.-Ing. Sven Gohl über die Überarbeitungen der TL und ZTV Asphalt-StB. Unter dem Titel „Fortschreibung der TL/ZTV Asphalt-StB … wird alles anders?“ gab er einen Einblick in die Neufassungen der Regelwerke. Das Thema des zweiten Vortrags lautete „Auf dem Weg zum neuen Regelwerk: asphalttechnologische Praxiserfahrungen mit temperaturabgesenktem Asphalt“ und wurde von Herrn Dipl.-Ing. Stephan Ninnig vorgestellt. Nach einer kurzen Pause folgte Herr Prof. Dr.-Ing. Alexander Buttgereit mit dem spannenden Vortragstitel „Radwege in Asphaltbauweise neu denken“. Den Abschluss bildete Herr Dr.-Ing. Carsten Karcher, der über „Neues aus Brüssel und Europa“ berichtete.

Das ISE bedankt sich recht herzlich bei allen Interessierten und ganz besonders bei den Referierenden des diesjährigen Kolloquiums.

 

Karlsruher Erfahrungsaustausch Straßenbetrieb 2024 - Kolloquium Straßenbetrieb

Dr. Katja Bett & Amelie Fiedler - Die Zukunft des Lernens im Straßenbetriebsdienst KIT ISE
Dr. Katja Bett & Amelie Fiedler - Die Zukunft des Lernens im Straßenbetriebsdienst
Prof. Dr.-Ing. Christian Holldorb - Straßenbetrieb auf Radwegen - Arbeitspapier Betrieb auf Radverkehrsanlagen KIT ISE
Prof. Dr.-Ing. Christian Holldorb - Straßenbetrieb auf Radwegen - Arbeitspapier Betrieb auf Radverkehrsanlagen
Prof. Dr.-Ing. Rainer Heß - Bedeutung der Radwegeunterhaltung für die Fahrradnutzung im Alltag KIT ISE
Prof. Dr.-Ing. Rainer Heß - Bedeutung der Radwegeunterhaltung für die Fahrradnutzung im Alltag

 

Am 7. Februar 2024 fand am Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen der Karlsruher Erfahrungsaustausch Straßenbetrieb 2024 statt. Als Moderator der Veranstaltung konnte Herr Dr.-Ing. Matthias Zimmermann zahlreiche Gäste aus dem Bereich des Straßenbetriebsdienstes willkommen heißen.

Den inhaltlichen Beginn der Veranstaltung übernahmen Frau Dr. Katja Bett und Frau Fiedler, die sich der Zukunft des Lernens im Straßenbetriebsdienst gewidmet haben. Eine ständige Weiterentwicklung und Veränderung der technischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie das altersbedingte Ausscheiden von erfahrenen Personen im Bereich des Straßenbetriebsdienstes machen ein zielgeführtes Lernen unabdingbar. Frau Bett und Frau Fiedler präsentierten daher Handlungsempfehlungen aus didaktischer, technischer und strategischer Sicht.
Die FS100-Technologie im Winterdienst bringt viele Vorteile - dennoch stößt sie bei der Anwendung in vielen Straßen- und Autobahnmeistereien noch auf Rückhaltung. Herr Dipl.-Ing. Drazan Bunoza präsentierte daher die Ergebnisse der Forschungsprojekts "Breite Einführung der FS100-Technologie auf Bundesfernstraßen". Die Vorteile der FS100-Technologie, wie bspw. der Reduktion von Salzeintragung in die straßennahe Vegetation, stehen u. a. einer fehlenden technischen Ausstattung der in den Meistereien vorhandenen Fahrzeuge oder fehlender Schulungen des Personals gegenüber.

Nach einer Kaffeepause, die zur individuellen Kontaktfindung und -pflege genutzt wurde, begann der zweite Vortragsblock, welcher thematisch dem Straßenbetriebsdienst auf Radwegen gewidmet wurde.

Prof. Dr.-Ing. Thorsten Cypra präsentierte das Forschungsprojekt WinRad, welches  eine nachhaltige Förderung des Radverkehrs im Winter durch optimierten Winterdienst beschreibt. Radfahrende sind Witterungseinflüssen deutlich mehr ausgesetzt als Kfz-Fahrende, was vor allem im Winter zu einer starken Veränderung im Modal Split führt. Um das Fahrrad zu einem ganzjährig genutzten Verkehrsmittel für viele zu machen, bedarf es auch einer sinnvollen Winterdienstplanung, die bspw. eine frühzeitige Räumung von Infrastrukturanlagen des Radverkehrs priorisiert berücksichtigt.
Das Arbeitspapier Betrieb von Radverkehrsanlagen (AP BeRad) der FGSV umfasst zusätzlich zum Winterdienst auch weitere betriebsdienstliche Themen auf Radverkehrsanlagen, wie der baulichen Unterhaltung oder der Grünpflege. Eine Vereinheitlichung der Anforderungen ist laut Prof. Dr.-ing. Christian Holldorb alleine deswegen schon notwendig, da verschiedene Radwegeverbindungen auch bei unterschiedlichen Baulastträgern im Verlauf einer Route sicher und komfortabel sein müssen.
Den Abschluss der Vortragsreihe übernahm Prof. Dr.-Ing. Rainer Heß, der die Bedeutung der Radwegeunterhaltung für die Fahrradnutzung im Alltag hervorhob. Als Ergebnis ließ sich u. a. feststellen, dass der Betriebsdienst einen entscheidenden Einfluss darauf hat, wie sich Nutzende hinsichtlich der Verkehrsmittelwahl entscheiden. Verschmutzungen der Radverkehrsanlagen mit Müll, Scherben und Laub sowie mangelnde Grünpflege und Winterdienst sind dabei Gründe, bei denen Nutzende besonders häufig Verbesserungsbedarf anmelden.

Eine kompakte Themenübersicht sowie die Präsentationsfolien finden Sie auf der zugehörigen Veranstaltungsseite unserer Homepage:

Karlsruher Erfahrungsaustausch Straßenbetrieb 2024

 

News 2023

Das geht an die Substanz - Kolloquium Straßenbautechnik

Frau Dr.-Ing. Plamena Plachkova-Dzhurova moderiert das diesjährige Kolloquium KIT ISE
Das geht an die Substanz - aktuelle Ansätze für nachhaltige Asphaltstraßen
Die Referierenden des SBT-Kolloquiums KIT ISE
Die Referierenden des diesjährigen Kolloquiums

Mit viel Freude konnten wir auch in diesem Jahr ein Kolloquium im Fachbereich Straßenbautechnik am ISE veranstalten. Das Thema der Veranstaltung trug den Namen: "Das geht an die Substanz - aktuelle Ansätze für nachhaltige Asphaltstraßen". Rund 100 Teilnehmende fanden am Mittwoch, den 22.11.2023 den Weg nach Karlsruhe und in den Engesser-Hörsaal im Alten Bauingenieurgebäude.

Da der ursprünglich geplante Vortrag zum Thema "Warmasphalt mit Schaumbitumen - Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis" von Herrn Georg Bus kurzfristig ausfallen musste, hatten die weiteren Referierenden mehr Zeit, um ihre interessanten Themen vorzustellen.

Nach der Begrüßung durch Frau , welche die Veranstaltung als Moderatorin leitete, gab Herr Dr.-Ing. Dirk Jansen einen wissenswerten Überblick über den "Stand der Einführung schnellfahrender Tragfähigkeitsmessungen in Deutschland". Eine besondere Freude für das ISE ist es, dass der folgende Vortrag von Herrn , kam und somit auch in diesem Jahr ein Mitarbeiter der ISE referieren konnte. Thematisch handelte sein Vortrag von der "Validierung von Messergebnissen zur Substanzbewertung anhand von Schichtuntersuchungen". Nach einer kurzen Pause, welche neben einer Kräftigung auch Zeit zum Networken bot, berichtete Herr Volker Jakobi über "Das Bewertete Längsprofil - erweiterte Möglichkeiten zur Beurteilung der Ebenheit der Straße". Den Abschluss mit dem spannenden Titel "Nichts bleibt verborgen - Substanzerfassung und -bewertung mit dem GPR" machte Herr Dr.-Ing- Daniel Gogolin.

Das ISE bedankt sich recht herzlich bei allen Interessierten und ganz besonders bei den Referierenden des diesjährigen Kolloquiums.


Das Programm sowie die Vortragsfolien finden Sie auf der zugehörigen Veranstaltungsseite .

 

Kolloquium Straßenbetrieb 2023 mit begleitender Fachausstellung

Zuhörende im Audimax beim Kolloquium Straßenbetrieb 2023 KIT ISE
Aufmerksame Zuhörende im Audimax beim Kolloquium Straßenbetrieb 2023
Ehrung der Siegerteams der 3. Deutschen Schneepflug-Meisterschaft KIT ISE
Ehrung der Siegerteams der 3. Deutschen Schneepflug-Meisterschaft
Aussteller bei der begleitenden Fachausstellung KIT ISE
Mehr als 20 Aussteller bei der begleitenden Fachausstellung

Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) richtete am 19. & 20. September 2023 im Audimax des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) das Kolloquium Straßenbetrieb aus. Das Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen (ISE) unterstützt dieses seit vielen Jahren als begleitender Partner vor Ort.
Traditionell findet sich in Karlsruhe alle zwei Jahre die interessierte Fachwelt zusammen, um sich gegenseitig mit Gesprächen und Begegnungen zu verknüpfen sowie zum Erfahren der neuesten Entwicklungen im Straßenbetriebsdienst und Straßenwinterdienst. Nach der pandemiebedingten Pause 2021 konnte das Kolloquium in diesem Jahr wieder wie gewohnt stattfinden.

Am 19. September lag der thematische Fokus auf dem Straßenbetrieb. MinRätin a.D. Dipl.-Ing. Siglinde Rauch-Liebich führte durch die Vorträge, welche sich in die Themengebiete "Organisationsfragen des Straßenbetriebs", "Schulung und Fortbildung im Straßenbetrieb" sowie "Grünpflege" einteilen ließen. Die Referierenden freuten sich sichtlich über das interessierte Publikum im fast vollbesetzten Hörsaal.
Der erste Tag des Kolloquiums wurde für viele der Teilnehmenden im Mercedes-Benz-Werk Wörth abgerundet, wo die Daimler Truck AG die Abendveranstaltung sponserte.

Der zweite Tag des Kolloquiums, der 20. September, stand dem Vortag in nichts nach. Ltd. MinRat Dr.-Ing. Horst Hanke moderierte diesen Tag, der ganz im Sinne des Winterdienstes stand. Die Vorträge der Referierenden teilten sich auf in die thematischen Gebiete "Umweltfreundliche Anwendung von Streustoffen", "Lagerung und Beladung von Streustoffen" und den "Straßenbetrieb auf Radverkehrsanlagen".
Als weiterer Tagesordnungspunkt wurden unter lautem Applaus der rund 300 Teilnehmenden die Siegerteams der 3. Deutschen Schneepflug-Meisterschaft geehrt.
 

Begleitend zum Kolloquium fand im Foyer des Audimax sowie auf dem Vorplatz eine begleitende Fachausstellung statt, auf der die Aussteller interessierte Gäste auf den Stand der Technik bringen sowie die Entwicklungen im Straßenbetrieb mit diesen diskutieren konnten. Insgesamt konnten mehr als 20 Aussteller begrüßt werden.
 

Wir bedanken und recht herzlich bei allen, die zu diesem gelungenen Kolloquium mit begleitender Fachausstellung beigetragen haben!
 

Weitere Informationen, wie z. B. die Informationen zum Tagungsband, erfahren Sie über die Webseite der FGSV, welche auch auf unserer Veranstaltungsseite hinterlegt ist:
Kolloquium Straßenbetrieb 2023 mit begleitender Fachausstellung

Exkursion zur Ortsumgehung Mörlenbach

Gruppenfoto Exkursion OU Mörlenbach 2023 KIT ISE
Exkursion zum Bau der Ortsumgehung Mörlenbach

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Verkehrs-, Planungs- und Wegerecht war das ISE am 14.07. mit interessierten Studierenden auf einer Exkursion zur Baumaßnahme Ortsumgehung Mörlenbach. Die Fahrt durch Mörlenbach zeigte direkt, weshalb Hessen Mobil hier für eine Ortsumgehung sorgt - Stoßstange an Stoßstange staut sich der Pkw-Verkehr durch die südhessische Gemeinde und reduziert die Wohn- und Aufenthaltsqualität erheblich. Im eingerichteten Infocenter sowie bei einer Begehung der Baustelle zeigten Verantwortliche der 3,9 Kilometer langen Strecke die Herausforderungen, die eine solche Baumaßnahme mit sich bringt. So wurde u. a. über die aufwendigen Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz berichtet, sowie auf die Schwierigkeiten aufgrund der topographischen Randbedingungen hingewiesen. Letzteres wurde durch die Planung von zwei großen Talbrücken sowie zwei Tunnelbauwerken gelöst, wodurch ~40 % der Strecke auf bzw. in Bauwerken liegt. Nach 7 Jahren Bauzeit sowie Gesamtkosten von ca. 100 Millionen Euro soll der Verkehr 2027 freigegeben werden - und Mörlenbach innerorts um 68 % verkehrlich entlasten.

Wir danken den Mitarbeitenden von Hessen Mobil und Initiator Prof. Dr. jur. Hönig für die interessanten Einblicke in dieses spannende Projekt.

 

Norwegen-Exkursion 2023

Von Samstag, den 27.05.2023, bis Sonntag, den 04.06.2023, konnte endlich die schon vor einigen Jahren geplante Exkursion nach Norwegen stattfinden.

Mit drei 9-Sitzern und 21 interessierten Studierenden, die hauptsächlich aus den Masterstudiengängen Mobilität und Infrastruktur sowie Bauingenieurwesen kommen, führte uns die Exkursion zu Infrastrukturprojekten in den norwegischen Städten Stavanger, Bergen, Lærdal und Oslo. Komplettiert wurde die Tour durch eine Führung in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Informationen zur Route und den einzelnen Programmpunkten finden Sie im Exkursionsbericht.

Allen Referierenden danken wir nochmals herzlich für Ihre Zeit und Mühe, wodurch alle Besichtigungen und Vorträge unsere Erwartungen weit übertroffen haben. Auch den teilnehmenden Studierenden gilt ein großes Dankeschön!

 

Bild KIT ISE
Bergen: Längster Tunnel für Rad Fahrende und zu Fuß Gehende in Europa (3 km)

"Radverkehr - Neue Erkenntnisse und Entwicklungen" - Kolloquium Straßenentwurf und Verkehrssicherheit

Großes Interesse an "Radverkehr - Neue Erkenntnisse und Entwicklungen" KIT ISE
Großes Interesse an "Radverkehr - Neue Erkenntnisse und Entwicklungen"
Miriam Niestegge, M.Sc., über das Rechtsabbiegen von Radfahrenden bei Rot KIT ISE
Miriam Niestegge, M.Sc., über das Rechtsabbiegen von Radfahrenden bei Rot
Dipl.-Ing. Ulrich Wagner über das Karlsruher Programm für Aktive Mobilität KIT ISE
Dipl.-Ing. Ulrich Wagner über das Karlsruher Programm für Aktive Mobilität

Am 01.02.2023 konnte das Winterkolloquium zu den Themenfeldern Straßenentwurf und Verkehrssicherheit nach einigen Jahren pandemiebedingter Pause wieder stattfinden. Dass das gewählte Thema "Radverkehr - Neue Erkenntnisse und Entwicklungen" sowohl in der Bevölkerung als auch in den Planungsbüros und öffentlichen Verwaltungen äußerst präsent ist, zeigte sich in einem sehr hohen Interesse. Rund 145 Teilnehmende konnten vom Moderator der Veranstaltung, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Ralf Roos, im fast vollständig besetzten Hörsaal am KIT willkommen geheißen werden.

Insgesamt wurden fünf Vorträge präsentiert und diskutiert. Der erste Block, der von wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema geprägt war, begann mit einem Vortrag von Frau Miriam Niestegge, M.Sc., in dem sie Erkenntnisse aus einem Pilotversuch zum Rechtsabbiegen von Radfahrenden bei Rot vorstellte. Durch die Einführung des Grünpfeils für Radfahrende mit der StVO-Novelle 2020 und der mittlerweile immer häufigeren Anordnung in der Praxis bot Frau Niestegge einen interessanten Einblick in ein besonders aktuelles Thema. Ebenfalls sehr aktuell war das Thema von Herrn Simon Hummel, M.Sc.: "Fahrradstraßen - Gestaltungsempfehlungen und Einsatzkriterien für die Praxis". Herr Hummel zeigte, dass es in Fahrradstraßen bei verschiedenen Randbedingungen auch zu kritischen Interaktionen zwischen Verkehrsteilnehmenden kommen kann und wie diese reduziert werden können. Live aus Berlin zugeschaltet war Dipl.-Ing. Jörg Ortlepp mit einem Vortrag zu "geschützten Radverkehrsanlagen". Anhand von Unfalldaten zeigte Herr Ortlepp, dass die Sicherheit von Radfahrenden deutlich erhöht werden muss, wofür eine Zurverfügungstellung des nötigen Platzes notwendig ist. Dabei wurde bspw. die Wichtigkeit verschiedener Elemente wie dem Sicherheitstrennstreifen zwischen Radfahrenden und einerseits dem ruhenden Kfz-Verkehr, bei hohen Kfz-Belastungen aber auch dem fließenden motorisierten Verkehr erläutert.

Im zweiten Block wurden Erfahrungen aus der Praxis geteilt, die in zwei baden-württembergischen Großstädten gemacht wurden, welche sich wohl zu Recht als "Fahrrad-Hauptstädte" titulieren. Herr Georg Herffs als Leiter der Verkehrsplanung der Stadt Freiburg im Breisgau zeigte in seinem Vortrag "Fuß- und Radoffensive in Freiburg: 16 Mio. €, 16 Monate, 30 Maßnahmen", wie die Stadt mit einem Zweijahresbudget von 16 Mio. € große Fortschritte im Bereich der Radverkehrsinfrastruktur erreichen konnte. Eine ebenso beachtliche Entwicklung präsentierte Herr Dipl.-Ing. Ulrich Wagner vom Stadtplanungsamt Karlsruhe in seinem Vortrag "Vom 20-Punkte-Plan für den Radverkehr zum Karlsruher Programm für Aktive Mobilität". Nach der Verdopplung des Rad-Anteils im Modal Split seit 2002 soll dieser Weg weitergegangen werden, sodass im Jahr 2035 mindestens 70 % der Wege mit Aktiver Mobilität (Fuß- und Radverkehr) zurückgelegt werden.

Die Präsentationsfolien finden Sie auf der Veranstaltungsseite "Radverkehr - Neue Erkenntnisse und Entwicklungen"

 

News 2022

Asphalt im Wandel - Kolloquium Straßenbautechnik

Foto SBT Kolloquium "Asphalt im Wandel" KIT ISE
Großes Interesse für "Asphalt im Wandel"
Bild KIT ISE
"Asphalt im Wandel"

Am 09.11.2022 fand das Kolloquium Straßenbautechnik am ISE statt. Das Thema in diesem Jahr lautete: "Asphalt im Wandel - Herausforderungen und Lösungsansätze". Das ISE freute sich, rund 100 Besuchende am KIT willkommen zu heißen. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Ralf Roos führte als Moderator durch die Veranstaltung. Als Diskussionsgrundlage dienten dabei insgesamt vier Vorträge. Herr Dr.-Ing. Thomas Chakar referierte zur "Untersuchung rissauffälliger Erhaltungsstrecken auf Bundesstraßen in Baden-Württemberg". Da es kurzfristig zu zwei Ausfällen im ursprünglich geplanten Programm kam, nutzte Frau Nina Stelzenmüller, M.Sc., die Gelegenheit, um über "Recycelte Kunststoffe im Asphaltstraßenbau" zu diskutieren. Als Abteilungsleiterin der Straßenbautechnik am ISE stellte Frau Erkenntnisse zur "Entwicklung von klimaoptimierten Asphaltkonzepten" vor. Praktische Anschauung zum Thema gab es zudem von Dipl.-Ing. Sven Gohl mit seiner Präsentation zu "Temperaturabgesenkter Asphalt - Erfahrungen aus dem Bau von Erprobungsstrecken".

Zum .