Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen

Tradition und Gegenwart


Bauingenieurgebäude 1921

 

Die Universität Fridericiana zu Karlsruhe ist die älteste Technische Hochschule Deutschlands. Sie entstand im Jahre 1825 nach dem Vorbild der Ecole Polytechnique in Paris. Von Anbeginn wurde an ihr auch das Gebiet des Straßenwesens gepflegt; das Eisenbahnwesen folgte kurz darauf. Aus dem Jahre 1832 ist bekannt, dass Prof. Bader, assistiert von Prof. Keller, eine Vorlesung „Straßenbau und Eisenbahnen“ abhielt.

181 Jahre nach Gründung der Universität karlsruhe und 50 Jahre nach Gründung des Forschungszentrums Karlsruhe haben sich die beiden Einrichtungen im Jahr 2006 gemeinsam in der Exzellenzinitatiative des Bundes und der Länder durchgesetzt. Im Zentrum des erfolgreichen Antrags stand der in der deutschen Hochschul- und Forschungslandschaft einzigartige Zusammenschluss zum karlsruher Institut für Technologie (KIT). Am 01. Oktober 2009 haben sich die beiden Institutionen zur neuen Rechtsperson KIT vereint.

 

Das Institut für Straßen und Eisenbahnwesen

Das Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen am KIT  besteht seit 1912. Im Zeitraum bis 1996 wurde es von den Professoren Dr.-Ing. Otto Ammann (1912 bis 1933), Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Friedrich Raab (1934 bis 1964), Dr.-Ing. Hans Günter Krebs (1965 bis 1981) und Dr.-Ing. Dr. h.c. Ernst-Ulrich Hiersche (1982 bis 1996) geleitet.  

 

 

Seit Oktober 1996 hat Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Ralf Roos die Institutsleitung inne. In den Abteilungen Straßenentwurf und -betrieb (Dr.-Ing. Matthias Zimmermann), Straßenbautechnik (Dr.-Ing. Plamena Plachkova-Dzhurova) und Eisenbahnwesen sowie im Straßenbaulaboratorium (Dr.-Ing. Plamena Plachkova-Dzhurova) werden derzeit etwa 25 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Im Auftrag von Bundesministerien, der Bundesanstalt für Straßenwesen, des Umweltbundesamtes, der Arbeitsgemein-schaft industrieller Forschungsvereinigungen, der Deutschen Bahn AG sowie zahlreicher anderer Auftraggeber führt das Institut Forschungsarbeiten in den verschiedenen Abteilungen durch. Dazu verfügt es über eine moderne und vielseitige Ausstattung.

 

Weiterhin fördert das Institut mit Hilfe der Otto-Ammann-Stiftung Auslandsaufenthalte von Studierenden und jungen Wissenschaftlern zur fachlichen und kulturellen Weiterbildung. Seit mehr als 15 Jahren ist das Institut am Kooperationsprogramm zwischen der KIT und der TU Budapest aktiv beteiligt. Weitere Vereinbarungen zur Wissenschaftlichen Zusammenarbeit bestehen mit der Fakultät für Verkehrsbauwesen der Universität für Architektur, Bauingenieur- und Vermessungswesen in Sofia sowie der Moskauer Hochschule für Kraftverkehrs- und Straßenwesen (MADI).