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Verbesserung der Sicherheit des Betriebspersonals in Arbeitsstellen kürzerer Dauer auf Bundesautobahnen

Verbesserung der Sicherheit des Betriebspersonals in Arbeitsstellen kürzerer Dauer auf Bundesautobahnen
Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Matthias Zimmermann
Dipl.-Ing. Sven B. Riffel
Dipl.-Ing. Thorsten Cypra

Projektgruppe:Abteilung Straßenentwurf und -betrieb

Kurzbeschreibung

Auftraggeber: "Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung"

Veröffentlichung: 
Roos, R., Zimmermann, M., Riffel, S. B., Cypra, T.: Verbesserung der Sicherheit des Betriebspersonals in Arbeitsstellen kürzerer Dauer auf Bundesautobahnen, BAST Berichte Verkehrstechnik H. V 170, 2008

 

 

 

Ausgangssituation
Das Unfallgeschehen auf den Bundesfernstraßen verändert sich seit vielen Jahren zumindest hinsichtlich der Unfallschwere positiv. An der Unfallbilanz im Zusammenhang mit Arbeitsstellen lässt sich dieser positive Trend nicht eindeutig erkennen. Für den Straßenbaulastträger muss es allerdings ein ganz besonderes Anliegen sein, unabhängig von Statistiken für eine optimale Sicherheit seiner eigenen Bediensteten im Straßenraum zu sorgen, wobei sowohl ein bestimmtes Maß an Wirtschaftlichkeit als auch die Sicherheitsbedürfnisse der Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen sind.

 

 

 

Voruntersuchungen und aktueller Stand
Der Arbeitskreis 3.14.1 „Unterhaltungs- und Betriebsdienst“ der FGSV hat sich in den letzten Jahren wieder verstärkt dem Thema der von Dritten verursachten Unfälle mit Beteiligung des Unterhaltungs- und Betriebsdienstes auf Autobahnen gewidmet. Im Rahmen der Mitarbeit in diesem Gremium wurden mit Hilfe der Erkenntnisse aus früheren Untersuchungen und der Auswertung von neueren Unfalldaten vermutete Tendenzen überprüft und vorhandene Entwicklungen aufgezeigt. Eine Zunahme von Unfällen mit Personenschaden in den letzten Jahren war nicht zu erkennen, eher eine Stagnation der Unfallzahlen trotz steigendem Verkehrsaufkommen. Eine Betrachtung des individuellen Todesfallrisikos des Straßenbetriebsdienstpersonals, welches um ein Vielfaches größer ist als das anderer Berufsgruppen oder das der Verkehrsteilnehmer, zeigt allerdings die grundlegende Bedeutung der Problematik. In den Auswertungen lassen sich eine Reihe von häufig auftretenden Unfallmustern sowie einige Zusammenhänge mit dem Verkehrsgeschehen erkennen und daraus folgend Ansätze zur Unfallvermeidung ableiten. Zukünftig soll mit den Ergebnissen eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Gefährdung des Straßenbetriebspersonals erreicht und in weiteren Untersuchungen Möglichkeiten für eine Verbesserung der Absicherung von Arbeitsstellen erarbeitet werden.

Das Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen ist vom BMVBS und der BASt mit der Bearbeitung des FE-Vorhabens „Verbesserung der Sicherheit des Betriebspersonals in Arbeitsstellen kürzerer Dauer auf Bundesautobahnen“ beauftragt worden.