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Empfehlungen zur Planung und Organisation von Arbeitsstellen kürzerer Dauer an Bundesautobahnen

Empfehlungen zur Planung und Organisation von Arbeitsstellen kürzerer Dauer an Bundesautobahnen
Ansprechpartner:Dr.-Ing. Matthias Zimmermann
Dipl.-Ing. Rainer Hess
Projektgruppe:Abteilung Straßenentwurf und -betrieb

Kurzbeschreibung

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen

Veröffentlichung: Roos, R.,
Hess, R., Norkauer, A., Zimmermann, M., Zackor, H., Otto, J. C.; Planung und Organisation von Arbeitsstellen kürzerer Dauer auf Bundesautobahnen, BAST Berichte Verkehrstechnik H. V143, 2006
 
 
 

 

 Systematik:

 

                


                    
Quelle: ISE

Voruntersuchungen haben gezeigt, dass Maßnahmen zur Staureduktion in der Praxis der Straßenunterhaltung sinnvoll einsetzbar sind. Mit geringem Mehraufwand organisatorischer und finanzieller Art können große Reisezeitverluste für die von Arbeitsstellen kürzerer Dauer betroffenen Verkehrsteilnehmer abgewendet werden. Bei einer volkswirtschaftlichen Betrachtung führt das in der Summe zu einem Gewinn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Betrachtete Maßnahmen:

  • Verlagern von Arbeiten in verkehrsärmere Zeiten (Dunkelheit, Wochenende, Ferien)
  • Erhöhen der Arbeitsleistung
    (Kombination von Tätigkeiten, zwei Arbeiststellen)
  • Unterbrechen der Arbeiten
    (bei Stau, feste räumliche oder zeitliche Abschnitte und Fortsetzung der Arbeiten an anderen Orten z.B. Richtungswechsel)
  • Erhöhen der verbleibenden Kapazität
    (Absicherung mit Verschwenkung)
  • Erhalt der Kapazität durch Ersatzverkehrsraum (Standstreifenmitbenutzung)                                              

Ziel der Untersuchung ist die Entwicklung eines einheitlichen und transparenten Vorgehens zur Planung und Organisation von Arbeitsstellen kürzerer Dauer auf der Grundlage einer Beurteilung der betrieblichen und verkehrlichen Auswirkungen von Maßnahmen zur Staureduktion. Mit der Erarbeitung von bundesweit anwendbaren Empfehlungen wird der Einsatz solcher Maßnahmen in der Praxis unterstützt. Darüber hinaus sind die zusätzlich erforderlichen Ressourcen in personeller sowie fahrzeugtechnischer Hinsicht und der erzielbare volkswirtschaftliche Nutzen aufzuzeigen, um damit die Basis für einen Diskussionsprozess über die Umsetzung in Zeiten leerer Kassen bei den Straßenbaulastträgern zu liefern.